Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Auf deinem Handy versiegelt, in ihrem Browser geöffnet. Alles dazwischen trägt Chiffretext, den es nicht lesen kann.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) ist Verschlüsselung, bei der nur die Endpunkte auf den Klartext zugreifen können. Bei BurnPony sind die Endpunkte dein Handy, das die Notiz versiegelt, und der Browser des Empfängers, der sie entsiegelt — nicht das Relay, nicht der Entwickler, nicht das Netzwerk.
Was es ist
Transportverschlüsselung (HTTPS) schützt die Leitung, doch der Server liest weiterhin, was ankommt. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entfernt den Server aus dem vertrauenswürdigen Kreis: ein Einbruch ins Relay liefert versiegelte Umschläge, Salts und Zeitstempel — keine Notizen.
Warum es wichtig ist
BurnPonys Kniff an der üblichen E2EE-Geschichte ist die Schlüsselzustellung: statt Schlüssel zwischen installierten Apps auszutauschen, reist der Schlüssel im Fragment des Links, sodass jeder Browser ohne Konto oder App zu einem tauglichen Endpunkt wird.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen.
Verbirgt E2EE, wer mit wem spricht?
Sie verbirgt Inhalte, nicht jedes Muster. BurnPony minimiert den Rest — keine Konten, zufällige Notiz-IDs, kurzlebige gehashte Rate-Limit-Einträge — aber wie jeder Server sieht das Relay beim Bearbeiten einer Anfrage die verbindenden IP-Adressen auf Netzwerkebene.
Kann der Entwickler meine Notiz lesen, wenn er dazu gezwungen wird?
Nein. Das Relay hält Chiffretext und erhält nie den Schlüssel. Was nicht existiert, kann nicht herausgegeben werden — und nach der letzten Ansicht ist selbst der Chiffretext fort.
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